Montag, 6. Mai 2013

Demontage

Wie blaue Federn auf Bäumen im Schnee

There's a bluebird in my heart that
wants to get out
but I'm too clever, I only let him out
at night sometimes
when everybody's asleep.
Charles Bukowski – Bluebird
There you stood on the edge of your feather,
Expecting to fly.
While I laughed, I wondered whether
I could wave goodbye,
Knowin' that you'd gone.
Buffalo Springfield – Expecting to fly
Hey you! Up in the sky
Learning to fly
Tell me how high
Do you think you'll go
Before you start falling
Oasis – Up in the sky
There's a high flyin' bird, way up in the sky now,
You know I wonder if she looks down, as she flies on by?
She's flying on the air so easily in the sky.
Lord, look at me here,
I'm rooted like a tree here, yes I am now.
Jefferson Airplane – High Flyin' Bird

Denn wir sind wie Baumstämme im Schnee. Scheinbar liegen sie glatt auf, und mit kleinem Anstoß sollte man sie wegschieben können. Nein, das kann man nicht, denn sie sind fest mit dem Boden verbunden. Aber sieh, sogar das ist nur scheinbar.

Franz Kafka – Die Bäume
I’m looking to the sky to save me
Looking for a sign of life
Looking for something help me burn out bright
I’m looking for complications
Looking cos I’m tired of lying
Make my way back home
When I learn to fly 
Fly along with me
I can’t quite make it alone
Try to make this life my own 
Foo Fighters – Learn to fly

Sonntag, 14. April 2013

Gespräche V: Vorurteile

Letztens an einer Kasse für eine musikalische Veranstaltung (offensichtlich von Studenten für Studenten, aber ich bin ja schmerzfrei):

"Einmal normal, bitte!"
"Ach, ganz ohne Ermäßigung?" Die Dame an der Kasse ist leicht irritiert.
"Ja!"
"Oh, gut, ok, das ist ja schön … Dass es das auch noch gibt, man muss also gar nicht immatrikuliert sein." infantiles Kichern I
"Naja, ich war ja immatrikuliert."
"Oh, ok, müssen wir nicht weiter drüber reden." infantiles Kichern II
Ich setze ganz unweigerlich das Daria-Gesicht auf und ziehe eine Augenbraue leicht hoch:
"Ich hab' abgeschlossen."
"Oh ..." Die Dame starrt peinlich berührt auf ihren Bildschirm und geht ihrer Arbeit nach. 

la-la-la-la-la

Mittwoch, 10. April 2013

Schnelldurchlauf oder Wer ist eigentlich dieser Godot?

frei nach dem Leben

Warten auf die Luft und das Licht
Warten auf das Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen
Warten auf das Gehen und das Rennen
Warten auf die Stürze und die Heilungen
Warten auf das Lesen, Schreiben, Rechnen
Warten auf das Wissen und Erkennen
Warten auf die Irrtümer und Erfahrungen
Warten auf das Verstehen

... Verlust der Heimat
Warten, dass viele gehen – viel zu früh
Warten auf den Druck
Warten auf das Training
... Hoffen, dass die Füße irgendwann keine Blutblasen mehr bilden
Warten auf neue Musik
... nachts auf MTV, bevor das Internet IN war
Warten auf den Führerschein
Warten auf den Aufprall
Warten auf die Röntgenaufnahmen
Warten auf eine bessere Welt
Warten auf den Beginn des ureigensten Zynismus
... hoffen, dass er nicht in Verbitterung endet

Warten auf eine neue Stadt
… they have cookies
Warten im Stau … auf einer Brücke … auf den Blasenkollaps
Warten auf die Erkenntnis, was man sich dabei jetzt eigentlich schon wieder gedacht hat
... Erkennen, dass alle Phasen irgendwann ihr Ende haben

Warten auf die Einsicht, dass ich dir nicht helfen kann
Warten, dass du mich gehen lässt
Warten, dass die Wut nachlässt
Warten, dass man nicht mehr fühlt
Warten auf Ruhe
Warten, dass die Füße den Boden wieder erreichen

Warten auf das erste graue Haar (Nein, ich verlinke hier jetzt kein PUR, also wisst ihr? Irgendwann muss auch mal gut sein, ehrlich ...)
Warten auf eine neue Umgebung
Warten auf Ablenkung
Warten auf das erste Bild, das einem gemalt wird
Warten auf den letzten Prüfungsmorgen
Warten auf Identität
Warten auf einen neuen Blogeintrag bei doppel-mist
Warten auf den Tag, an dem man sich endlich angewöhnt, einen Notizblock neben das Bett zu legen, um nicht jedes Mal nochmal aufstehen zu müssen
Warten auf die richtigen Worte
Warten auf ehrliche Antworten
Warten, dass du mich irgendwann nicht mehr erkennst
... bei deinem langen Abschied
Warten auf dein Aufwachsen
Warten auf den nächsten Ortswechsel
... Bleiben
Warten, dass man wieder wütend sein kann und will
Warten, dass man wieder fühlen kann und will
Warten, dass man wieder weiß, wer man ist und wer man war
... Werden, wer man ist und wer man war

Warten auf dich

Warten auf mich
… und bei mir bleiben


Warten ohne Erwartung

Montag, 8. April 2013

You should be dancing

Meine lieben doppel-mist-Jünger,

ja, dieser Blog lebt noch, ich lebe noch, stayin' alive und stayin' in LE sind die derzeitigen Motten. Apropos Motten: Der Frühling naht, der lange Winter geht mit großen Schritten ("Im Tale grünet Hoffnungsglück usw.") und hier wird bald wieder etwas passieren. Nach dem internen Frühjahrsputz gibt es neue noch unbekannte und auch neue alte Blogeinträge, die jetzt langsam mal abgetippt werden. Ich gebe euch mein Ehrenwort, wie so gern zu sagen gepflegt wird. Also seid gespannt, ich bin auch schon ganz aufgeregt. Altes Neues, neues Altes, alles bleibt anders und ich irgendwie auch, aber eigentlich auch nicht. Also ich wollte sagen, dass etwa zu dieser Zeit die Verwirrung ... und die Verwirrung wird all jene verwirren ... doch genug der vorgekauten Instant-Erkenntnisse.

Aus pragmatischen Programmiergründen wird sich jedoch leider die Schrift eures Lieblingsblogs etwas ändern. Ich hatte damals die Umstellung der blogger-Software mit Sorge verfolgt, dank meiner rudimentären HTML-Kenntnisse konnte ich das Problem aber weitgehend umgehen und euch dank altbewährter Schriftart und -größe eine nach wie vor heile Welt vorgaukeln. Hat keiner gemerkt, wa? Tja, der Mensch sieht für gewöhnlich auch nur das, was er sehen will. (Nein, ich zitiere jetzt nicht Antoine de Saint-Exupéry) Das wird sich nun ändern, ich bin es leid, bei aller Liebe. Das Leben ist hart. Wer es nicht gleich verkraftet, dem empfehle ich für den Übergang einen doppelten Becherovka, der hilft. Wer keinen Alkohol trinkt, dem sei als Alternative eine Karlsbader Schnitte ans Herz gelegt. Die hilft auch.

Zum warm werden gibt es aber erstmal die holden Gebrüder Gibb, denn wie ihr wisst: Da kenne ich nichts. Nein, die sind kein Trash, meine Herren ...


Montag, 22. Oktober 2012

Hörtest: Blaudzun – Heavy Flowers

Blaudzun (Bild: IAMKAT / Blaudzun.com)
Hinsichtlich des Fußballs haben die Holländer zwar noch einigen Verbesserungsbedarf, das mit der Musik bekommen sie dafür aber ziemlich gut hin. So gehört beim nunmehr dritten Album "Heavy Flowers" des niederländischen Blaudzun, zu gut bürgerlich Johannes Sigmonds, dessen Pseudonym vom ehemaligen dänischen Radrennfahrer Verner Blaudzun stammt. Der Radsportfan Siegmonds verliebte sich dereinst in den Klang dieses Namens, als er 2006 über ein Radrennen aus den 70er Jahren las. Wäre es jedoch um einen Tribut an einen Radsportler gegangen, hätte sich der Singer-Songwriter nach eigenen Angaben wohl eher Hinault oder Pantani genannt. Über den aktuellen Radsportzirkus verlieren wir bei dieser Gelegenheit aber mal lieber kein Wort ...

Doch zurück zur Musik: Dieser Vollbartträger mit einer Vorliebe für exorbitant große Brillen, glücklicherweise völlig ohne Hipster-Faktor, feierte in seiner Heimat bereits große Erfolge mit den Erstlingswerken "Blaudzun" (2008) sowie "Seadrift Soundmachine" (2010). Im neuen Album, das diesmal glücklicherweise bis nach Deutschland rüberschwappte, singt Blaudzun mit seiner unverwechselbaren Stimme, begleitet von teils poppig melodiösem, jedoch vielschichtig instrumentiertem Folk, unter anderem über Elefanten und den Gesang der Zikaden. Tierliebhaber kommen also voll auf ihre Kosten. Die vielfach verbreiteten musikalischen Vergleiche mit Arcade Fire sind in der Tat gar nicht so weit hergeholt, mich erinnert Blaudzun in erster Linie ob seines Gesangsstils jedoch vornehmlich an Beirut – was aber mindestens genauso gut ist. Als weitere Referenzen werden außerdem gerne Ryan Adams und Antony and the Johnson erwähnt. Davon kann man jetzt halten, was man will, Letzterer war mir bis zur Recherche ehrlich gesagt sogar unbekannt blieb danach aber auch nicht hängen. Dann doch lieber einfach Arcade Fire und Beirut. Die persönlichen musikalischen Einflüsse des Barden können sich aber auch sehen lassen: "Neben Opernmusik und spiritueller Musik bin ich als Kind mit Bob Dylan und Johnny Cash aufgewachsen. Meine Musik hat aber auch europäische Einflüsse. Später als Teenager habe ich die Beatles und Nirvana entdeckt. Außerdem liebe ich die Melancholie von Balkan-Musik, die emotionale Kapitulation in spanischen Volksliedern und den Rhythmus und die Instrumente des Irish Folk", wie Blaudzun erklärt.

Albumcover Blaudzun - Heavy Flowers
(Quelle: Blaudzun.com)

Auf dem Album "Heavy Flowers" findet sich nun Melancholie verpackt in einen antreibenden Indie-Folk, der um keinen abwechslungsreichen Instrumenteneinsatz verlegen ist. Der Opener "Flame on my head" bereitet den Hörer zunächst sanft plätschernd auf das Album vor und während wir uns noch im Song nach und nach immer weiter in die niederländischen Klangwelten aus Gitarre, Piano, Streichern, Rassel und Handclaps vortasten, hineinsteigern und an Kraft zulegen, gelangen wir anschließend zum energiegeladenen "Elephants" samt Cembalo, Bläsern und Streichern, welcher am Ende des Albums der ruhigeren Fassung "Elephants (Nocturne)" mit Lap-Steel-Gitarre gegenüber stehen wird. Im Titelsong "Heavy Flowers" beruhigen wir uns für einen Moment bei einem etwas tragenderen Banjo samt Bläsern wieder, ohne an Energie zu verlieren, streuen dabei noch schnell und heimlich ein bisschen unaufdringliches Pathos umher, und "Le chant des cigales" ist leider so schnell vorbei, wie es kam. Diese Zikaden aber auch immer! Zwischen all dem klingt Blaudzun sehr eindringlich, in einer Mischung aus Melancholie und Optimismus, aus Stolz und Schluchzen – was ganz vordergründig natürlich an seinem Gesang liegt. Der Wechsel ist Programm, zwischen schnellem Folk bei "Sunday Punch" und einem schwermütigem "Monday" – und dazwischen gibt es von Glockenspielen über Pauken bis hin zu Akkordeons viel zu entdecken.

Die Deutschland-Tour ist zwar nun leider schon vorbei, aber er kommt bestimmt wieder!

Hörprobe: Blaudzun Elephants


Samstag, 13. Oktober 2012

Einmal, nur einmal ...

Nils Koppruch verstarb überraschend am 10. Oktober im Alter von 46 Jahren. Er war Sänger der Band Fink, malte unter dem Namen SAM., war solo unterwegs und brachte im Sommer dieses Jahres zusammen mit Gisbert zu Knyphausen das erste Album der gemeinsamen Band Kid Kopphausen heraus.

Dieser Text ist nicht als Nachruf gedacht, darauf verstehe ich mich nicht und ich komme mir sowieso komisch vor, darüber zu schreiben. Immer wenn ein Prominenter stirbt, habe ich so meine Probleme mit den Beileidsbekundungen in den sozialen Netzwerken. Das meiste kommt mir so aufgesetzt vor, so übertrieben, heuchlerisch. Es ist natürlich immer tragisch, darum geht es gar nicht, aber ich halte mich da raus.

Diesmal war es anders. Es ist eigenartig, noch nie hat mich der Tod eines Menschen, der in der Öffentlichkeit stand, persönlich so berührt. Nicht nur, weil ich seine Musik mag. Von der Fassungslosigkeit mal abgesehen: Es war ein Gefühl von "eigentlich kannte ich ihn ja nicht – aber irgendwie doch ein bisschen." Ein ganz kleines Stück … und dieses kleine Stück machte mich unglaublich traurig. Ich war kein jahrelanger Fink-Fan, wie viele andere. Diese Band ging leider an mir vorbei. Ehrlich gesagt bin ich ein großer Fan von Gisbert zu Knyphausen und habe Nils dadurch im Vorfeld ihrer gemeinsamen neuen Band Kid Kopphausen erst wirklich wahrgenommen und mich das erste Mal eingehend mit ihm beschäftigt.

Im Juni durfte ich Nils und Gisbert für ein Interview in Berlin treffen. Ich bin zwar kein Interview-Neuling, aber es war mein erstes und bisher einziges Interview mit Musikern bzw. bekannteren Menschen überhaupt. Also für mich etwas sehr Besonderes. Etwas Aufregendes. Und es war schön! Ich bin als Fan von Gisbert zu Knyphausen zum Interview gegangen, nicht ohne Neugier auf den, der dort neben ihm sitzen wird, und ging als Fan von beiden wieder. Nils erschien mir als ein Mensch, wie man ihn nur selten trifft, jemand, der sich sofort einbrennt. Als ein unglaublich aufrichtiger, sehr aufmerksamer, warmherziger und kritischer Mensch. Voller Melancholie und Witz, ohne dabei zynisch zu sein. Dessen Augen bei einem Lächeln so schmal und gleichzeitig voller Leben und Seele und Tiefe waren. Jemand, der Interesse an seinem Gegenüber hat und versucht herauszufinden, mit wem er es zu tun hat. Der hinterfragt. Der anderen Menschen mit viel Respekt begegnet. Und natürlich sehr nordisch. Ich kann mich damit irren, Wahrnehmungen können trügen, aber ihn mit diesem Bild in Erinnerung zu behalten ist vermutlich keine schlechte Idee.

Es gibt Fans, die schon wesentlich mehr mit ihm zu tun hatten und es ist natürlich kein Vergleich zu denen, die sich ernsthaft im Musikbusiness herumtreiben. Und alle können sie mehr über ihn sagen. Aber für mich war es dennoch etwas sehr Persönliches! Nicht zuletzt durch die Liebe zur Musik, die er allein und zusammen mit Gisbert schuf. Dass ich Zeit mit diesem faszinierenden Menschen verbringen und ein kleines Stück von ihm kennenlernen durfte, war ein Geschenk. Eines, das ich für immer behalten werde. Und jetzt komme ich mir übertrieben und heuchlerisch vor.

Weil ich abschließend nun aber auch keine Lebensweisheiten über das kurze Leben und seinen Nutzwert loswerden möchte, belasse ich es bei Musik.

Danke, Nils!

Das letzte Video von Kid Kopphausen – Das Leichteste der Welt
 


Bei Interesse zum Nachlesen: Das Interview mit Kid Kopphausen Teil 1 und Teil 2

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Highfield 2012: Die Bayern, Marketing und "Too hot for T-Shirts!"

Eine etwas kürzere Fassung gibt es beim >>FastForward Magazine.

Wie kann man das Highfield 2012 zusammenfassen? Richtig: Es war heiß! Meine Güte, war das heiß! Seit Monaten nur 12°C und Dauerregen und dann das: Drei Tage pralle Sonne und kein Wölkchen am Himmel. Natürlich soll es hier nicht nur um das Wetter gehen, schließlich geht es hier in erster Linie um Musik. Aber hatte ich schon erwähnt, dass dieses Highfield verdammt heiß war?
Wie dem auch sei, es war ein Festival, bei dem man wieder beobachten konnte, wie sich das Verhalten der Menschen schlagartig umkehrt. Da werden beim Bungee-Jumping auch große Jungs plötzlich ganz klein und andere große Jungs, die sonst natürlich total cool sind, decken sich an diversen Promo-Ständen mit Tröten und Luftballons ein. Diese Tröten raubten uns im Übrigen zeitweise den letzten Nerv. Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle raus an den beliebten regionalen Radiosender JUMP! Lasst euch für das nächste Jahr bitte etwas anderes einfallen!
Aber dieses Highfield, das zum nunmehr dritten Mal am Störmthaler See im Leipziger Neuseenland stattfand, nachdem es seinen alten Standort und Namensgeber am Stausee Hohenfelden in Thüringen verlassen musste, hatte natürlich auch wieder viele, viele Bands zu bieten. Dazu kommen wir gleich, nur Geduld! Erst müssen noch einige der harten Fakten auf den Tisch:
Leider hatte das Highfield am neuen Standort nach wie vor mit einigen organisatorischen Schwierigkeiten zu kämpfen. Die Campingsituation scheint immernoch nicht wirklich ausgewogen zu sein. In diesem Jahr umschloss der Zeltplatz quasi das Festivalgelände und es gab keinen separaten Zugang, beispielsweise für Tagesgäste. So mussten gnadenlos alle über den Zeltplatz. Ein Green-Camp war wieder vorhanden, allerdings beschränkte sich die Duschsituation laut Plan auf einen Punkt für alle. Genauere Details zur Campingsituation kann ich euch an dieser Stelle leider nicht aus erster und bestätigter Hand liefern, da wir zugegebenermaßen verflucht elitär nicht dort zelteten sondern den kurzen Weg nach Leipzig schamlos ausnutzten. Was sollen wir machen? Wir werden eben auch nicht jünger. Kommt ihr mal in unser Alter … Rücken, Füße, Ohren … ach, alles eigentlich!
Allgemein konnte man den Anschein bekommen, dass das Highfield wieder kleiner wird. Laut Pressemitteilung von FKP sollen 20.000 Menschen da gewesen sein. Es fühlte sich aber an, wie wesentlich weniger. Das Gelände wurde generell auch stark verkleinert und die White Stage bzw. das White Tent entfernt, so dass sich alles nur noch auf zwei Bühnen abspielte. Leider waren die kleinere Blue und die größere (wer hätte es gedacht?) Green Stage so ungünstig wie schon im Vorjahr ausgerichtet, dass sich der Ton bei parallel spielenden Bands in erheblichen Maße überschnitt. Hier muss dringend nach einer praktikablen Lösung gesucht werden!
Doch damit genug der allgemeinen Kritik, jeden Kleinkram will ich hier jetzt auch nicht durchkauen! Widmen wir uns nun dem wirklich Wichtigen mit einem Abriss einiger der aufgetretenen Bands. Eines sei aber verraten, sie gaben alle ihr Bestes und rissen einiges heraus – und das Highfield wurde besser, als die vielen Unkenrufe ob des Line-Ups im Vorfeld vermuten ließen.